Dem erlesenen Kreise jener Geister sei dieser Ort empfohlen, die sich mit Vorliebe dem gepflegten Müßiggang in Gedankendingen hingeben und kraft ihrer unermüdlichen Neigung zum Zweifel nicht ohne Recht als Meister gelten dürfen. Wer sich mit gewissem Genuss in die Abgründe des Grübelns versenkt oder dem feinen Übermut der Selbstironie bereitwillig frönt, wird hier nicht nur Gesellschaft, sondern seinesgleichen finden.

Reflektierendes Schreiben bei Odium – Context
Mit „Fragen für Zweifelhelden“ beginnt bei Odium – Context eine wöchentliche Reihe zum Nachdenken und Schreiben. Jeden Donnerstag erscheint ein kostenloser Reflexionsbogen zu einem psychologischen Alltagsthema.
Im Mittelpunkt stehen Situationen, Gedanken und Verhaltensweisen aus dem Alltag der Leserinnen und Leser. Die Schreibaufgaben regen dazu an, eine konkrete Situation zu beschreiben, Gedanken und Gefühle genauer zu betrachten und daraus einen nächsten Schritt für den Alltag zu entwickeln.
Jede Ausgabe verbindet einen einführenden Text mit drei aufeinander aufbauenden Fragen, einem durchgehenden Beispiel und konkreten Schreibaufgaben. Sprachliche Vorkenntnisse sind dafür nicht nötig. Die Bögen sind für die persönliche Bearbeitung gedacht – im eigenen Tempo und mit Raum für spätere Ergänzungen.
Die erste Ausgabe: „Was den Anfang schwer macht“
„Ich müsste längst …“ Mitunter genügt dieser Satz, und aus einer unerledigten Sache wird eine Anklage gegen die eigene Person. Die Frage, was den Anfang eigentlich schwer macht, geht dabei unter.
Der erste Reflexionsbogen beschäftigt sich deshalb mit dem Aufschieben: Was steht dem Anfang entgegen? Was nimmt das Vertagen für den Augenblick ab? Und was müsste sich ändern, damit ein erster Schritt möglich wird?
Der erste Reflexionsbogen steht bereit 👇🏼

Der erste Reflexionsbogen:„Was den Anfang schwer macht“